Aktuell

Hier erfahren Sie Neuigkeiten, Hintergründe und Erfahrungen aus meiner beruflichen Praxis, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte.

Meine aktuellen Fortbildungen und Veranstaltungen finden Sie unter Termine.

Bitte erkundigen Sie sich aufgrund der aktuellen Situation beim Veranstalter, ob das von Ihnen gewünschte Seminar stattfinden kann.

Weg-Exerzitien HohenEichen im September 2019

Auf dem Weg zu Gott und zu mir selbst

„Gott in allen Dingen suchen und finden.“ Diese Worte von Ignatius von Loyola zeigen uns den Weg, sich einzuüben, die Gegenwart Gottes in allen Dingen zu suchen – im Sprechen, im Schweigen, im Gehen, im Sehen, Schmecken, Hören, Denken, Fühlen – überhaupt in allem, was wir tun.


Wir unternahmen gemeinsam das Abenteuer SCHWEIGEN, um zu erfahren, was Gott in uns bewegen will. Das Gespräch mit Gott kann sich in der Stille entfalten und den Blick auf die Mitmenschen und die Schöpfung weiten.
Die Weg-Exerzitien bieten die Besonderheit, sich ganz in das Vertrauen einzuüben, dass Gott mit uns unterwegs ist, alle Wege mitgeht, die inneren und die äußeren Wege. Nach dem Morgenlob und dem Frühstück begannen wir unsere Touren: ein Tag bei Regenwetter im Schönfelder Hochland und drei Tage bei gutem Wanderwetter in der Sächsischen Schweiz. Die einzelnen Strecken bewegten sich zwischen 10 und 14 km. Es waren teilweise anstrengende Touren, und wir spürten schon unsere Beinmuskulatur. Aber die Schönheiten der Natur ließen schnell alle Anstrengungen vergessen.

 

Während des Tages gab es am Vor- und Nachmittag jeweils einen Impuls mit einer längeren Betrachtungs- und Gebetszeit vor Ort. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestand das Angebot von Begleitgesprächen während der Wanderung, das auch rege genutzt wurde. Die Exerzitienbegleiterin Silvia Mader hatte für die einzelnen Tage folgende Textstellen ausgewählt: Psalm 18 (eine Version von Peter Spangenberg), Lk 1,39-56 (Begegnung zwischen Maria und Elisabeth), Mt 14,22-33 (Offenbarung des Gottessohnes auf dem Wasser) und Lk 19,1-10 (Der Zöllner Zachäus in Jericho). Zum Abschluss des Tages feierten wir mit Willi Lambert SJ die Eucharistie. Im Lobpreis und Dank wurden die Erfahrungen und Erlebnisse des Tages vor Gott getragen.

 

Die Heilige Messe am Vormittag des letzten Tages nahm den Gedanken des Weges auf, indem sie in der Kapelle des Hauses mit dem Wortgottesdienst begann, auf einem besonderen Platz auf dem Berg mit Blick in das Elbtal die Eucharistie gefeiert und schließlich wieder in der Kapelle mit dem Dank und Segen beendet wurde. In der Dankrunde wurde besonders die intensive Gemeinschaft und die Achtsamkeit untereinander hervorgehoben.

 

Nach der Heiligen Messe wurde das Schweigen aufgehoben, und bis zum Mittagessen fand ein reger Austausch unter den Teilnehmern statt. Nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen und mit den vielen Erfahrungen wieder den Blick auf den zu erwartenden Alltag zu richten.

 

Auch im Herbst 2020 werden wir wieder Wanderexerzitien durchführen. Erfahren Sie mehr unter Termine.

 

Vielen Dank an Gerhard Gläser für Text und Fotos.



Einladung zum

Achtsamkeitsseminar mit Silvia Mader & Anett Grosse


Reisebericht aus der marokkanischen Sahara

„Was uns die Wüste lehren kann"

Es gibt Träume, die wir lange in uns tragen, bevor sie wahr werden. Ich wollte schon immer in die Wüste und fand durch Zufall die Ausschreibung eines französischen Exerzitienhauses,  das eine Woche Schweigen in der Wüste anbot. 

 

Genau das war es: nicht als Touristin wollte ich dort hin, sondern mit anderen Christen,  um diesen Ort zu erfahren, der in der Bibel, in Jesu Leben immer wieder eine wichtige Rolle spielt.

 

Mit Bildern, meinen Gedanken und Erfahrungen nehme ich Sie mit in die Wüste. In die alles umfassende Stille (nicht einmal ein Flugzeug ist zu hören), die mir Sinn und Herz für Gottes Wort, für seine Schöpfung aufschließt. Wasser, Orientierung, Gastfreundschaft, wesentliche Inhalte unseres Glaubens, bekommen in der Wüste eine völlig neue Bedeutung und können zu Quellen religiöser Vertiefung werden. Zu Wort kommen sollen auch Zeugen, die uns ihre Erfahrungen aus der Wüste überliefert haben.

 

Mein geistlicher Reisebericht aus der marokkanischen Sahara findet statt am:

 

31. März 2019 um 11.00 Uhr im Pfarrheim in Durach



Artikel zur Opferentschädigung im neuen

Praxisbuch Psychotraumatologie

Aktuell wurde das Praxisbuch Psychotraumatologie, in dem meine Kollegin Anett Große und ich einen Artikel veröffentlicht haben, an den Buchhandel ausgeliefert.

 

Das ist schon ein besonderer Moment, das Buch aus dem Thieme Verlag in den Händen zu halten, an dem man selbst mitgeschrieben hat.

 

Das Buch gibt einen umfassenden Überblick zu Traumafolgestörungen, Beratung, Therapie, Vernetzung und rechtliche Besonderheiten. Unser Beitrag beschäftigt sich mit dem Opferentschädigungsgesetz und im Speziellen mit dem Fonds gegen sexuellen Missbrauch, der von der Bundesregierung aufgelegt wurde.

 

 

Foto: Anett Große und Silvia Mader mit dem Praxisbuch Psychotraumatologie



Weg-Exerzitien Hoheneichen im September 2018

Mit Jesus auf dem Weg

Geistliche Übungen kann man auch im Gehen machen. Das konnten die Teilnehmer an den Weg-Exerzitien in HohenEichen vom 2. bis 7. September 2018 erfahren.


„Ich sitze schon im Alltag den ganzen Tag und will dies nicht auch noch während der Exerzitien tun“, so zitierte Silvia Mader einen Teilnehmer. Gemeinsam mit Gebhard Gläser leitete sie den Kurs nun schon zum zweiten Mal in bewährter Weise.


Gebhard Gläser gestaltete das tägliche Morgenlob und übernahm die Führung bei den sorgfältig ausgearbeiteten Touren. Bei den Wegstrecken – einmal ging es vom Haus weg, die anderen Male war eine Anfahrt in die Sächsische Schweiz erforderlich – achtete er darauf, geeignete Rastplätze einzuplanen: für die zwei Betrachtungsimpulse pro Tag von Silvia Mader und das Mittagessen aus dem Rucksack.
Als Bibelstelle für die Woche hatte Silvia Mader die Geschichte vom Zöllner Zachäus in Jericho ausgewählt, der auf einen Baum steigt, um Jesus zu sehen (Lk 19,1–10). Sie bereitete anschaulich den jeweiligen Schauplatz, bisweilen unterstützt durch Körperwahrnehmungsübungen, wie zum Beispiel einem Körpergebet. So konnten sich alle gut in die Szenen einfinden und sich mit Jesus auf den Weg nach Jericho machen und die Begegnung mit Zachäus nachempfinden.


Fast alle der Teilnehmer und Teilnehmerinnen – die Gruppe bestand zur Hälfte aus Frauen und Männern, aus allen Altersstufen von Anfang 30 bis 70 – waren zum ersten Mal in HohenEichen. Und auch wenn die Weg-Exerzitien in durchgehendem Schweigen stattfanden, ist im Lauf der Woche eine schöne Gemeinschaft entstanden, auch auf geistlicher Ebene: Man achtete gut aufeinander, half sich gegenseitig und lernte, sich der Führung einer anderen Person zu überlassen.
Als Pilgern oder Wallfahrt ist das Wandern eine alte Form der Meditation. Es weitet den Blick, eröffnet neue Perspektiven und kann helfen, in der Gegenwart anzukommen und zu bleiben. Auch Begleitspräche, die Silvia Mader unterwegs anbietet, sind im Gehen oft einfacher zu führen: Es sind dann „Geh-spräche“...

Lesen Sie den ganzen Bericht unter

https://www.haus-hoheneichen.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/item/1651-mit-jesus-auf-dem-weg

 

2019 finden die Weg-Exerzitien Hoheneichen vom 8. bis 13. September statt - wieder mit dem bewährten Team Gebhard Gläser und Silvia Mader.

Mehr unter Termine.

 

Vielen Dank an Claudia Arnold und Gebhard Gläser für Text und Fotos.

Weg vom Rabenstein nach Weißig

Napoleonschanze (Hohenstein)